Pressebericht über die Sitzung des Gemeinderates vom 11.10.2017

Informationen über die Sitzung des Gemeinderates

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Neue Schulleitung stellte sich vor

Einen großen Teil der Sitzung des Gemeinderates nahmen Themen rund um die Grund- und Mittelschule bzw. den Mittelschulverbund ein. Der Gemeinderat vergab zudem u.a. den Auftrag für die Schülerbeförderung im aktuellen Schuljahr und genehmigte die Anschaffung einer neuen Rettungsschere für die FFW Leiblfing.

In seiner Sitzung vom 11.10.2017 genehmigte der Gemeinderat Leiblfing zunächst die Niederschrift über den öffentlichen Teil der Sitzung vom 06.09.2017. Im Anschluss stellte sich die neue Schulleitung der Grund- und Mittelschule Leiblfing vor. Frau Birgit Bumes und Frau Lydia Bauer wurden zum 01.09.2017 als Schulleiterinnen an der Grund- und Mittelschule Leiblfing ernannt. Frau Rektorin Birgit Bumes ging anschließend auf die „Digitale Offensive“ des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus ein. Durch den sogenannten Masterplan „Digital II“ soll die digitale Ausstattung der bayerischen Grund- und Mittelschulen in den kommenden beiden Schuljahren eine deutliche Verbesserung erfahren. Der Gemeinderat bedankte sich für die Vorstellung und wünschte einen guten Start an der neuen Schule.

Mittelschulverbund und Schülerbeförderung

Als nächsten wurde der Ergänzungsvertrag zum Kooperationsvertrag des Mittelschulverbunds Geiselhöring, Leiblfing, Mallersdorf-Pfaffenberg und Rain auf Grundlage der derzeitigen Schülerzahlen an der Grund- und Mittelschule Leiblfing erarbeitet und genehmigt. U.a. soll der Mittlere-Reife-Zug an den Mittelschulen Geiselhöring und Rain angeboten werden. Sollten an einem der Standorte Leiblfing oder Mallersdorf-Pfaffenberg mindestens 12 Schüler/innen einer Jahrgangstufe eine M-Zug-Klasse besuchen, kann, falls andere Gründe (z.B. eine Klassenmehrung) nicht entgegenstehen, an diesem Standort eine eigene M-Zug-Klasse gebildet werden. Unter Berücksichtigung der Grundsätze der Kooperationsvereinbarung organisiert der Verbundkoordinator die Verteilung der Klassen auf die Schulstandorte. Jeder Regelschüler soll auch künftig an maximal zwei Schulstandorten unterrichtet werden. Über Anträge auf Zuweisung zu einer Schule mit gebundenem Ganztagesangebot entscheidet das Staatliche Schulamt nach pflichtgemäßen Ermessen jeweils im Einzelfall.

Der Mittelschulverbund sowie die äußerst gut besuchte Offene Ganztagesschule machen selbstverständlich auch eine umfangreiche Schülerbeförderung notwendig. Von den insgesamt 200 Leiblfinger Schülerinnen und Schülern in der Grund- und Mittelschule Leiblfing haben 113 Kinder Anspruch auf Schülerbeförderung. Sechs Linien bringen die Kinder zu den Schulstandorten Leiblfing, Geiselhöring und Rain und wieder nach Hause. Der Gemeinderat nahm das wirtschaftlichste Angebot der Fa. Ebenbeck Reisen an und erteilte entsprechend den Auftrag für die Schülerbeförderung im Schuljahr 2017/18.

"Leiblfing-Gutschein" ist sehr beliebt

Die Verwaltung informierte den Gemeinderat über die aktuellen Zahlen zum „Leiblfing-Gutschein“. In den letzten zwölf Monaten wurden demnach mehr als 800 Gutscheine ausgestellt. Der Gemeinderat freut sich über die große Akzeptanz und entschied sich für eine unveränderte Weiterführung dieses Services. Von einer Umstellung auf „Schecks“ ähnlich dem „Straubing-Scheck“ wird bis auf weiteres abgesehen.

Der Gemeinderat Leiblfing sprach sich gegen einen Antrag auf Errichtung eines Hundeübungsplatzes auf einem Grundstück an der Hailinger Straße in Leiblfing aus. Dieses Grundstück ist derzeit im Flächennutzungsplan als MD-Dorfgebiet-Erweiterung festgelegt. Neben den fehlenden planerischen Festsetzungen ist zudem auch die notwendige Erschließung nicht gegeben.

Investitionen für die Ortsfeuerwehren

Im Anschluss beschloss der Gemeinderat Leiblfing alle Feuerwehrhäuser in der Gemeinde Leiblfing mit einem Telefonanschluss auszustatten. Dadurch besteht künftig die Möglichkeit ein Alarm-FAX zu nutzen. Die Gemeinde Leiblfing trägt die Telefonanschlusskosten. Die monatlichen Gebühren tragen die jeweiligen Ortsfeuerwehren.

Aufgrund der fehlenden Einsatzfähigkeit wurde eine der beiden Rettungsscheren der FFW Leiblfing nach 21 Jahren Gebrauchszeit aus dem Betrieb genommen. Als Ersatz wird eine neue leistungsstarke Schere vom Typ Holmatro CU 5060i erworben. Die zweite vorhandene Rettungsschere erhält ein neues Messer-Set. Dadurch ist die FFW Leiblfing wieder voll einsatzfähig und die Ausstattung entspricht den gestiegenen Anforderungen bei Verkehrsunfällen.

Die Gemeinde gewährt für die beiden Fußballvereine DJK Leiblfing und der SpVgg. Hankofen-Hailing eine Zuwendung in Höhe von jeweils 500 EURO als Finanzierungsanteil zur Anschaffung eines ISEKI-Kommunaltraktors durch die  Sportmaschinengemeinschaft Straubing e.V.

Nach einigen Informationen, u.a. zur Bundestagswahl und neuesten Entwicklungen in der ILE Gäuboden, schloss Erster Bürgermeister Frank den öffentlichen Teil der Sitzung und leitet unmittelbar in den umfangreichen nichtöffentlichen Teil über.

(Artikel Gemeinde Leiblfing - 13.09.2017)

 

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